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Beikost-Checkliste für die ersten Lebensmittel (kostenlos zum Ausdrucken)

Eine druckbare Checkliste für den Beikoststart — Reifezeichen, erste Lebensmittel nach Kategorien, der Zeitplan zur Allergenenführung, Regeln zur Erstickungsprävention und wann Sie den Kinderarzt rufen sollten.

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Geprüft von: Whispie-Redaktionsteam Evidenzbasierte Elternforschung

Veröffentlicht:

Whispie

Dieser Artikel dient der allgemeinen Information und ersetzt keine professionelle medizinische Beratung. Konsultieren Sie bei Fragen zu Ihrem Kind immer Ihren Kinderarzt.

Quellen: WHO, CDC, AAP und NHS. Empfehlungen unterscheiden sich je nach Land — für Deutschland siehe die DGKJ und kindergesundheit-info.de.

So recherchieren und prüfen wir →

Reife — beginnen Sie nicht mit Beikost, bevor alle drei zutreffen

Besprechen Sie den Beikoststart immer mit Ihrem Kinderarzt, besonders bei Frühchen oder gesundheitlichen Bedenken.

Erste Lebensmittel nach Kategorie

Gemüse
  • Gedämpfte Brokkoli-Röschen (weich)
  • Süßkartoffel (gekocht, püriert oder als Spalte)
  • Avocado (reif, in Scheiben oder püriert)
  • Karotte (sehr weich gekocht)
  • Gurke (geschält, für ältere Babys)
Obst
  • Banane (reif, püriert oder als Stick)
  • Birne (reif und weich oder gekocht)
  • Mango (sehr reif)
  • Pfirsich (reif, ohne Schale)
  • Beeren (ganz nur bei sicherem Kauen; sonst püriert)
Protein & Eisen
  • Eisenangereicherter Babybrei (Hafer, Mehrkorn)
  • Gut gekochte Linsen oder Bohnen (püriert)
  • Weich gekochtes Ei (ganz, Eigelb + Eiweiß)
  • Hähnchen oder Rind (langsam gegart, zerzupft)
  • Tofu (fest, in weiche Streifen geschnitten)
Getreide & Milchprodukte
  • Naturjoghurt aus Vollmilch (ohne Zuckerzusatz)
  • Weiche Nudeln (gut gekocht)
  • Haferflocken (gekocht, pur)
  • Kleine Stücke weiches Brot
  • Milder Käse (kleine weiche Würfel)

Allergeneinführung — früh beginnen, eines nach dem anderen

Aktuelle AAP-Empfehlung: häufige Allergene zwischen 4–11 Monaten (nicht später) einführen, um das Allergierisiko zu senken. Ein neues Allergen pro Tag, am Morgen, in kleiner Menge; 2 Stunden beobachten; über mehrere Tage wiederholen.

Die 9 Hauptallergene
  • Erdnuss (glattes Erdnussmus, verdünnt)
  • Ei (gut gegart, ganz)
  • Milch / Milchprodukte (Joghurt, Käse — nicht als Getränk vor 12 Monaten)
  • Schalenfrüchte (Muse oder fein gemahlen)
  • Weizen (kleine weiche Stücke)
  • Soja (Tofu, pürierte Edamame)
  • Fisch (gegart, gut entgrätet, quecksilberarm)
  • Schalentiere (wenn Teil der Familienkost)
  • Sesam (Tahin, verdünnt)
So führt man ein
  • Ein neues Allergen pro Tag, am Morgen
  • Mit einem bekannten, gut vertragenen Lebensmittel mischen
  • 2 Stunden auf Nesselsucht, Erbrechen, Atemveränderungen achten
  • Allergen regelmäßig wiederholen, um Toleranz zu erhalten
  • Bei schweren Allergien in der Familie zuerst den Kinderarzt fragen

Erstickungsprävention — nicht verhandelbar

Immer
  • Aufrecht im Hochstuhl sitzen
  • Erwachsener anwesend und aufmerksam
  • Weich genug, um zwischen Daumen und Finger zu zerdrücken
  • Passende Größe: anfangs lange Streifen, später kleine Bissen
  • Säuglings-Erste-Hilfe bei Verschlucken kennen
Vermeiden (unter 4 J.)
  • Ganze Weintrauben / Kirschtomaten (vierteln)
  • Ganze Nüsse / Popcorn / Hartbonbons
  • Stücke von rohem Apfel, Karotte, Sellerie
  • Würstchen-/Wurstscheiben (längs schneiden)
  • Klebrige Lebensmittel (Erdnussmus vom Löffel, Marshmallows)

Im ersten Lebensjahr meiden

Allgemeine Hinweise; folgen Sie den Anweisungen Ihres Kinderarztes für Ihr Kind.

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